Gemäß kirchlichem Archivgesetz sind Sachakten, die noch nicht seit 30 Jahren geschlossen sind und personenbezogene Unterlagen zu jenen Betroffenen, die noch nicht länger als 10 Jahre verstorben sind, für die allgemeine Benutzung gesperrt.

Bei der schriftlichen Zustimmung eines Betroffenen oder seiner Angehörigen zur Aktenvorlage entfällt diese Auflage bei personenbezogenem Archivgut, dessen allgemeine Schutzfrist abgelaufen ist.

In anderen Fällen kann das Archiv unter bestimmten Bedingungen eine Ausnahme von den Schutzfristen erteilen. Das notwendige Antragsformular können Sie hier herunterladen.

Je nach Umfang der Beantragung ist mit einer längeren Wartezeit zu rechnen. Eine Schutzfristenverkürzung kann nur für einzelne Archivalien und nicht generell für ein Arbeitsthema ausgesprochen werden. Sie wird auch unter Umständen mit Auflagen verbunden sein (z. B. Anonymisierung in der geplanten Veröffentlichtung).

Die Sondergenehmigung zur Einsicht in gesperrte Unterlagen beinhaltet keinen Anspruch auf die Anfertigung von Reproduktionen. Diese müssen gesondert beantragt werden und werden gegebenenfalls nur anonymisiert abgegeben.

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