Vorgängerkirchen der 2009 gegründeten EKM

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

unser Lesesaal ist seit dem 06.07. wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Zurzeit sind Reservierungen bis Ende des Jahres möglich. Das Archiv schließt vom 17.12.21 bis 10.01.22. Termine für Januar bis März 2022 werden ab dem 01.12.21 vergeben.

Die Nutzerzahl ist auf insgesamt sieben Personen beschränkt, sodass pro Tag sechs Lesegeräte für die Familienforschung und ein Aktenleseplatz zur Verfügung stehen. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage unseres Hygienekonzepts. Im Gebäude ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser kann am Arbeitsplatz abgesetzt werden.


Magdeburg, den 15.09.2021

Das Landeskirchenarchiv in Magdeburg verwaltet innerhalb der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) die historische Überlieferung der ehemaligen Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Letztere verschmolz 2009 mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen zur EKM und stellt somit nur noch ein historisches Gebilde dar. Sie umfasste einst das Gebiet der ehemaligen preußischen Provinz Sachsen und erstreckte sich auf den überwiegenden Teil Sachsen-Anhalts (ohne Anhalt), große Teile Thüringens sowie kleinere Randgebiete der Länder Brandenburg und Sachsen.

Innerhalb dieses regionalen Bereichs obliegt dem Magdeburger Archiv weiterhin die Fachaufsicht und die Beratung der Archive und Bibliotheken in Kirchengemeinden und -kreisen. Es ist außerdem im Rahmen der Rechts- und Informationssicherung zuständig für die Übernahme, Bewertung, Erfassung und Aufbewahrung der Überlieferung der landeskirchlichen Dienststellen auf dem Gebiet der ehemaligen Kirchenprovinz Sachsen. Für die vormals nicht-preußischen Gebiete der EKM ist das Landeskirchenarchiv in Eisenach zuständig.

Das Archiv der Kirchenprovinz Sachsen wurde am 06.03.1936 zur Sicherung der schriftlichen Überlieferung der zentralen Verwaltungsebene und der Kirchenkreise gegründet. Untergebracht wurde es in den ehemaligen Räumlichkeiten des preußischen Staatsarchivs im östlichen Domnebengebäude, das 1909 vom Evangelischen Konsistorium übernommen worden war. Von den Zerstörungen Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg blieb das Archiv verschont und zählt damit unter den landeskirchlichen Archiven Deutschlands zu den wenigen glücklichen Ausnahmen.

Nach 1990 konnten die stark angewachsenen Bestände im Konsistorialgebäude Am Dom 2 nicht mehr angemessen gelagert werden. Die Raumnot zwang zu der Suche nach einem neuen Domizil. Seit 2003 ist das Archiv im Gemeindehaus der Magdeburger Matthäusgemeinde untergebracht. Das denkmalgeschützte Gebäude, vielleicht der größte Kirchenbau der NS-Zeit, wurde zuvor in einer zweijährigen Baumaßnahme an die besonderen archivfachlichen Anforderungen angepasst. Das Archiv umfasst auf drei Etagen Magazinräume mit einer Kapazität von 9.500 Regalmetern, einen Lesesaal sowie diverse Büro- und  Funktionsräume.


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Anmeldung erforderlich:
Tel. 0391 / 506 659 - 90
archiv.magdeburg@ekmd.de


ÖFFNUNGSZEITEN

Mo: geschlossen
Di: 9.00 – 16.00
Mi: 9.00 – 18.00
Do: 9.00 – 16.00
Fr: geschlossen

Einlass ab 9.00


DER LESESAAL HAT GEÖFFNET.

TERMINVERGABEN SIND
BIS ENDE 
2021 MÖGLICH.

VOM 17.12.21 BIS 10.01.22
BLEIBT DAS ARCHIV
GESCHLOSSEN.

ARCHIV UND BIBLIOTHEK DER KIRCHENPROVINZ SACHSEN