Vorgängerkirchen der 2009 gegründeten EKM

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

der Lesesaal des Landeskirchenarchivs Magdeburg bleibt wegen der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen. Für Anfragen und Auskünfte stehen wir Ihnen per E-Mail oder telefonisch gern zur Verfügung.

Wir bemühen uns um eine weitgehende Unterstützung Ihrer Forschungsvorhaben. In Ausnahmefällen kann nach Terminvergabe eine Einzelnutzung im Lesesaal erfolgen. Bis 30.06. sind bereits sämtliche Plätze vergeben. Wie die Nutzung ab 01.07. erfolgen wird, erfahren Sie rechtzeitig auf unserer Homepage.


Nutzen Sie in der Zwischenzeit gern unsere Online-Angebote:
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Wir bitten vielmals um Ihr Verständnis und freuen uns darauf, Sie bald wieder in unserem Archiv begrüßen zu dürfen!

Magdeburg, den 21.06.2021


Das Landeskirchenarchiv in Magdeburg verwaltet innerhalb der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) die historische Überlieferung der ehemaligen Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Letztere verschmolz 2009 mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen zur EKM und stellt somit nur noch ein historisches Gebilde dar. Sie umfasste einst das Gebiet der ehemaligen preußischen Provinz Sachsen und erstreckte sich auf den überwiegenden Teil Sachsen-Anhalts (ohne Anhalt), große Teile Thüringens sowie kleinere Randgebiete der Länder Brandenburg und Sachsen.

Innerhalb dieses regionalen Bereichs obliegt dem Magdeburger Archiv weiterhin die Fachaufsicht und die Beratung der Archive und Bibliotheken in Kirchengemeinden und -kreisen. Es ist außerdem im Rahmen der Rechts- und Informationssicherung zuständig für die Übernahme, Bewertung, Erfassung und Aufbewahrung der Überlieferung der landeskirchlichen Dienststellen auf dem Gebiet der ehemaligen Kirchenprovinz Sachsen. Für die vormals nicht-preußischen Gebiete der EKM ist das Landeskirchenarchiv in Eisenach zuständig.

Das Archiv der Kirchenprovinz Sachsen wurde am 06.03.1936 zur Sicherung der schriftlichen Überlieferung der zentralen Verwaltungsebene und der Kirchenkreise gegründet. Untergebracht wurde es in den ehemaligen Räumlichkeiten des preußischen Staatsarchivs im östlichen Domnebengebäude, das 1909 vom Evangelischen Konsistorium übernommen worden war. Von den Zerstörungen Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg blieb das Archiv verschont und zählt damit unter den landeskirchlichen Archiven Deutschlands zu den wenigen glücklichen Ausnahmen.

Nach 1990 konnten die stark angewachsenen Bestände im Konsistorialgebäude Am Dom 2 nicht mehr angemessen gelagert werden. Die Raumnot zwang zu der Suche nach einem neuen Domizil. Seit 2003 ist das Archiv im Gemeindehaus der Magdeburger Matthäusgemeinde untergebracht. Das denkmalgeschützte Gebäude, vielleicht der größte Kirchenbau der NS-Zeit, wurde zuvor in einer zweijährigen Baumaßnahme an die besonderen archivfachlichen Anforderungen angepasst. Das Archiv umfasst auf drei Etagen Magazinräume mit einer Kapazität von 9.500 Regalmetern, einen Lesesaal sowie diverse Büro- und  Funktionsräume.


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Anmeldung erforderlich:
Tel. 0391 / 506 659 - 90
archiv.magdeburg@ekmd.de


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